Ein Armutszeugnis für Politiker


Was ist ein Browser?

Dieses war einer der Fragen, die die Kinderreporter der ARD verschiedenen Politikern stellten. Und sie haben das Ganze auf einem kurzen Video festgehalten.

Wer immer noch meint, dass einige der führenden Politiker unseres Landes wissen, was das Internet ist, der schaue mal in dieses Video rein.

via: Medienpraxis.ch

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Leserkommentare

Ja, das sind die Politiker, die Vorratsdatenspeicherung beschlossen haben und heimliche Festplatten-Durchsuchungen machen wollen. Klar, sind ja selbst nicht davon betroffen…

Ist auch schwierig, dem technischen Fortschritt hinterherzukommen, wenns schon die eigenen Behörden ihre Schwierigkeiten damit haben ;)

Vor allem Bildungspolitikern sollte man da mal auf den Zahn fühlen.

Weshalb lernt nicht jedes Kind Tastschreiben mit 10 Fingern blind?

Weil Politiker denken, das ist Sekretärinnenarbeit.

Gute Idee Andreas,
nur wie kriegen wir die Politiker und Lehrer dazu???
Ich erinnere mich noch gut an einen Messebesuch auf der Cebit, ich glaube es war Anfang der 80er. Mein damaliger Chef meinte zu einem der Verkäufer von Wang (ein ehemaliger Anbieter von Textverarbeitungssystemen) dass wohl in naher Zukunft jeder Manager seine eigenene Briefe schreiben können und solle.
Die Antwort: “Das wird nicht kommen. Dann müßten wir ja alle Schreibmaschine schreiben lernen”

@Alex und Frank:
Was könnte man denn tun, um den Politikern das Web nahe oder zumindestens näher zu bringen???
Ich glaube manchmal sind wir mit unserer Demokratie einfach zu alt, da haben es die Letten und Esten z.B. besser. Die fangen neu an, und schon ist dort die Internet- und E-mail-Nutzung die größte Selbstveständichkeit der Welt.

Gute Frage, Jörg. Was soll man tun? Frau Zypries hundert Mal den Namen jedes Browsers schreiben lassen, bevor sie das nächste Mal über den Bundestrojaner redet?

Im Gegensatz zu jedem Change Prozess in Unternehmen hat man halt keine Situation, keine Gelegenheiten und letztlich auch keine Handhabe. Ich würde gerne im persönlichen Gespräch mit den Zuständigen mal zeigen was geht und wie das moderne Leben so läuft bzw. laufen kann und was aus den Bestrebungen für Konsequenzen entstehen. Nämlich schlicht ein verkümmerter Lebensraum für die nachwachsende Online-Generation.

Man stelle sich die jetzige Situation Anfang der 50er vor. Umwälzungen, neue Strukturen entwickeln sich und der Staat tut alles, um das zu beherrschen (nicht im Sinne von Wissen oder gar Können gemeint…).

Jeglicher mögliche Versuch des “Nahe bringens”, da unterscheidet sich Politik ja nicht von Unternehmen, setzt Zugang zu und Zugänglichkeit der Personen voraus. Viel zu beschäftigt mit wichtigen Dingen. Nicht ich, die Frau Zypries. Gibts deren Blog eigentlich noch? Oder haben die schreibenden Wahlkampfhelfer das bis zur nächsten Gelegenheit eingemottet?

Neben dem lustigen Untertun solcher Kinderinterviews finde ich sie ganz gut, denn das kommt eher durch als noch so tolle Texte und Aktionen. Weil unverdächtig.

Sachliche Argumentationen helfen scheinbar genauso wenig wie pointierte Darstellungen. Bestes und neuestes Beispiel: Trotz vieler und sehr berechtigter Kritik wird der Hackerparagraph einfach durchgewunken werden, ohne nochmal drüber nachzudenken. Falls Du also ein Tool besitzt um deine Infrastruktur auf Sicherheit zu untersuchen und dich besser zu schützen — besser unwiederbringlich löschen, steht bald unter Strafe.

Wie kann man sowas anders transportieren, wenn rationelle Argumente nicht ziehen? Ein löchriges Kondom an jede/n Abgeordnete/n? Mit oder ohne Hinweis auf das Loch?

Wie wär es mit einem Tutorial im Deutschen Bundestag?!
Mit ganz viel Medienpräsenz…
Online Tutorial geht ja nicht…;-)

@ Alex – das mit dem Kondom würd ich nicht machen – stell Dir vor, die vermehren sich weiter…

Sarah macht Interneteinführung mit Schiefertafel, Kreide und Schwamm :-) . Und wer hat Tafeldienst?

[...] (damit meine ich nicht das Blog von Robert – das würde die Damen und Herren Politiker nicht nur wegen Ihrer profunden Computerkenntnisse vollends überfordern. Brainstorming hierzu bei Jörg Weisner ). [...]

Nun, den Tafeldienst werd ich Blog-Novizin (erst seit Ostern dabei) besser selber machen… ;-)

Politiker sind auch nur dumme Menschen…

Medieninkompetenz oder was? Erschreckendes decken die Kinderreporter vom ARD Morgenmagazin auf. Es geht um Politiker, Computer und das Internet:
“Browser, was sind jetzt nochmal Browser?” fragt nicht etwa meine Omma, sondern Brigitte Zypr…

[...] (4) | Schwarze Socken (2) | 180 Tote (in Bagdad) (0) Tags : blog, fragen, politik Promotion : YiGG Kommentare und Rating : (bisher noch nicht bewertet)  Loading… [...]

@5: Jörg, das hat mit dem Alter der Demolkratie wenig zu tun, schätze ich mal.

D ist immer noch ein Maschinenbau-Land, die neueren Technologien wurden bislang in ihrer Reichweite und ihren Möglichkeiten kaum verstanden, schon gar nicht von unseren Politikern. Bsp. Automobilindustrie – das penetrante Wehren gegen Geschwindigkeitslimits – mit dem Kopf durch die Wand. Anstatt auf neue Technologien zu setzen, die uns einen Wettbewerbsvorteil verschaffen könnten – verschlafen.

@10: Sarah, stell Dein Licht nicht unter den Scheffel. Du sagst es ja selbst, Zugriffszahlen…

Doc und Tafeldienst, ne, gib mal den Schwamm her, ich machs für Dich ;)

Die sollen vorher lieber einen geigneten Jobtest machen
http://jobtest.wutfotos.de

[...] Browser? Was war nochmal ein Browser? [...]



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