Mit YouTube ins Weiße Haus?

Diese Frage stellt sich Neil McCormick in dem englischen Telegraf und er meint damit die Wirkung, die das Video “Yes we can” auf die Wahl zum demokratischen Präsidentschaftskandidaten und danach zum Präsidenten von Amerika haben kann.

 

Am 5. Februar hatte ich bereits über dieses Video geschrieben. Damals hatte es ca. 5,7 Millionen Besucher gehabt. Jetzt sind es um die 13 Millionen und es kommen z.Zt. pro Tag ca. 1 Million neue Besucher dazu.

McCormick beschreibt in dem Artikel sehr gut, wie und warum dieses Video zusammen mit allen anderen Internet-Aktivitäten von Barack Obama einen entscheidenden Einfluß auf die Wahl haben kann. Er kommt zu folgendem Fazit:

“American political commentators have been downplaying its probable impact, suggesting that it is preaching to the converted. But the big question right now is: can Obama continue to upset the traditional balance of power by getting his young converts to the polls? The message beaming out across the net is:
yes, he can.”

About Jörg Weisner

5 Responses to “Mit YouTube ins Weiße Haus?”

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  1. wolfgang says:

    beim surfen traf ich völlig unvorbereitet
    auf das starke ‘Yes We Can Obama song” video.
    es berührte mich sofort tief und rührte mich zu tränen.
    der ganze frust über die fast zementartigen verhältnisse,
    meine sehnsucht nach „change“ wurde mir bewusst.

    ich bin fasziniert von der neuen kraft, die mir dort entgegentritt.
    dies ist ein aufruf, wie er lange nicht mehr
    in der westlichen welt zu hören war.
    und er wird folgen haben,
    weil hier eine denkstruktur angeboten wird.
    yes-we-can wird zur grundlage des handelns gemacht.
    das ganze wird von einer neuen großen hoffnung getragen.
    das prinzip hoffnung gewinnt wieder überhand.

    dem jungen menschen ist die fähigkeit groß zu hoffen mitgegeben.
    wenn menschen älter werden, nimmt diese fähigkeit meist ab.
    das liegt daran, dass sie versuchen realisten zu werden
    und sich an dem orientieren, was aus der letzten großen hoffnung wurde.
    zu schmerzhaft ist enttäuschte hoffnung.

    es ist ein paradoxon,
    das dem erfahrungsammelnden menschen zur lösung aufgegeben ist.
    ein konflikt zwischen herz und verstand.
    eine aufgabe, an der nur zu viele mit fortschreitendem alter
    in großen stücken scheitern:

    liebend groß zu hoffen obwohl man erfahren hat,
    dass sich nicht alle hoffnungen erfüllen
    dass hoffnungen trügen können,
    liebend groß zu hoffen, weil man weiß,
    dass es sonst schlimmer kommt,
    dass sich der lebensraum sonst immer weiter einengt.

    dazu habeich eine grafik angefertigt, die ich aber leider nicht hier rein copieren kann. zu
    sehen unter: http://duzone.de/tagebuch/wordpress/

  2. Jörg says:

    @Wolfgang,
    danke für die Zeilen.
    Es ist schon erstaunlich, was Worte bewegen können – besonders natürlich wenn sie so gut mit Musik und Bildern kombiniert werden.

  3. Markus says:

    Interessanter Hinweis auf den Telegraph-Artikel. Vielen Dank dafür!

    Hab ihn in meine Datensammlung zur Web 2.0-Strategie von Obama aufgenommen: Barack Obama – Der Kandidat und das Netz.

  4. Tommy says:

    genial, ich wusste nicht, dass 1 million leute pro tag sich das anschauen, wahnsinn!

  5. Peter says:

    Also das Video ist echt gut gemacht und der Text dazu passt. Echt gut gemacht

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