Ein großes Lob für Jochen Mai
Was wohl seine Journalisten-Kollegen von der Wirtschafts-Woche gedacht haben, als Jochen Mai am 24. Juni 2007 seinen ersten Blogbeitrag -”Willkommen im Karriere-Bibel-Blog” – veröffentlichte?
Ob er sich von Thomas Knüwer hat inspirieren lassen? Immerhin arbeiten Sie quasi Tür an Tür, zumindest aber in der gleichen Verlagsgruppe – Georg von Holtzbrinck.
Die Karriere-Bibel verspricht: “alle wichtigen Regeln für den beruflichen Erfolg – alles über Kreativität, Krisenmanage- ment, Führungskunst, Machtstrategien, Tipps zur Bewerbung oder den richtigen Einsatz von Stärken”
Fazit nach etwas mehr als einem Jahr:
Diesem Anspruch ist Jochen gerecht geworden. Er hat in dieser Zeit ein ganzes Spektrum an Tipps und Ratschlägen geliefert, die einem bei der eigenen Karriere helfen können. Da er dabei die eigene Zufriedenheit mit dem Job und die Freude an der Arbeit als wichtige Voraussetzung für den Erfolg betrachtet, haben wir natürlich etwas gemeinsam.
So gern ich seine Beiträge verfolge, bleibt für mich doch ein Problem, welches zumindest hin und wieder auftaucht: Jochen schreibt einfach schneller (schließlich ist er ja auch Profi). Ich habe mich jetzt schon ein paar Mal dabei erwischt, dass ich einen Beitrag für mein Job&Joy Blog schreiben wollte, nur um fast gleichzeitig im Google-Feedreader einen ähnlichen Beitrag von Jochen auf seinem Blog zu sehen.
So war es z.B. auch bei seinem letzten Artikel. Wir haben uns beide inspirieren lassen von Leo Babutas Beitrag “32 Ways to Make Someone Happy Today”. Jochens Beitrag erschien dazu heute morgen.
Für mich bleibt es bei der Absicht, wozu noch einen Beitrag, wenn Jochen es schon so schön auf den Punkt gebracht hat.
Statt eines weiteren Beitrages werde ich also einfach einen (oder auch mehrere) der empfohlenen Tipps heute einmal umsetzen.
Jochens Schnelligkeit hat natürlich auch etwas gutes für mich, sie erspart mir viele Anschläge auf der Tastatur meines MacBooks
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Hallo Jörg,
erst einmal ganz lieben Dank für das ausführliche Kompliment. Da werd ich ganz rot…
Geschwindigkeit ist in der Tat eine reine Übungssache, aber auch nicht alles. Ich glaube zum Beispiel nicht, dass der überraschende Erfolg meines Blogs darauf basiert, dass ich schneller war als andere, sondern eher damit zu tun hat, dass da einfach viele verschiedene Jobthemen behandelt werden und für jeden etwas dabei ist. Zudem bringe ich – das muss man wohl auch berücksichtigen – mit 10 Jahren Ressortleitung “Beruf+Erfolg” natürlich auch eine gewisse Glaubwürdigkeit und Kompetenz mit. Wenn man täglich sämtliche Neuerscheinungen, Artikel, Studien zu Karrierethemen auf den Tisch bekommt, liest, analysiert und mit Kollegen wie Wissenschaftlern über die Themen diskutiert, bekommt man ein Gespür dafür, was funktioniert und was nicht, was wirklich neu ist und was “nur” alter wein in neuen schläuchen (wobei das deswegen nicht schlecht sein muss). Und ich glaube, das ist das, was Leser heute suchen. Irgendwelche Jobtipps bekommst du heute im Netz an jeder Ecke. Jede Jobbörse hat auch ein paar Tippseiten, um das Programm abzurunden. Aber was ich als Gernearbeiter und Erfolgssuchender wirklich wissen will, sind nicht 50 Tipps zu einem Thema, sondern die 10, die wirklich was taugen – von jemandem, dem ich abkaufe, dass er das auswählen kann. Und die Anfangs-Glaubwürdigkeit bringt sicher mein Job mit – ich muss sie anschließend aber auch durch meine Beiträge beweisen. Und diesen Beweis versuche ich täglich aufs Neue zu führen. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter. Aber der Saldo scheint zumindest zu stimmen.