Wie lange arbeitest Du schon nicht mehr?


Mit dieser Frage bin ich in das Interview mit Markus Albers eingestiegen. Sein soeben erschienenes Buch “Morgen komm ich später rein” habe ich bereits vorgestellt, jetzt war ich natürlich neugierig: Was das für ein Mensch ist, der die Festangestellten zu Freiangestellten machen will?

Ich war am Mittwoch in Berlin, hatte ein paar Stunden Zeit und schrieb Markus spontan eine Email: “Wie sieht es aus, hast Du Lust und Zeit auf ein kurzes Interview?”

Die Antwort kam prompt und wir verabredeten uns im Cafe Einstein, nicht weit vom Brandenburger Tor.

Und wer jetzt neugierig auf die Antwort von Markus ist, der schaue sich das Video an.

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Leserkommentare

Sympatisches Interview!

Bei IBM arbeitet man schon lange so?
Inwiefern werden die Ansätze denn dort umgesetzt?

@Martin,
danke für das Kompliment.
Die Frage leiten wir doch am Besten an Markus weiter.

@Martin Bei IBM wird schon seit 1998 nach dem so genannten “e-place”-Modell gearbeitet. Das heisst es gibt Desksharing, Zielvereinbarungen und im Ergebnis können die Angestellten arbeiten, wann und wo sie wollen. Damit ist IBM im Gunde DER Pionier einer solchen Arbeitsweise in Deutschland. Dr. Uwe Schimanski, der das damals eingeführt hat, sagte mir im Interview: “Wir haben die Arbeitszeitsouveränität eingeführt, und wir führen unsere Mitarbeiter nach Zielen. Wenn der Mitarbeiter weiß, was er wann abliefern muss, kann er sich einteilen, wie er das termingerecht, vollständig und qualitativ hochwertig erledigt. Jeder kann von überall arbeiten: Vom Kunden, vom Flughafen, im Zug, von zu Hause. (…) Wenn ich sehe, wie viele Unternehmen sich unser Modell angeschaut haben – in letzter Zeit mehr und mehr – dann würde ich schätzen, dass in den kommenden Jahren etwa 50 Prozent aller Unternehmen ähnlich flexibel arbeiten werden.”



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