Bis morgen noch mitzeichnen für ein bedingungloses Grundeinkommen
Über das Blog von Burkhard Schneider bin ich eben auf Susanne Wiest aufmerksam geworden. Sie hat eine Petition an den Bundestag gestellt mit folgender Forderung:
“Der Deutsche Bundestag möge beschließen … das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen. Begründung: Unser Finanz- und Steuersystem ist sehr unübersichtlich geworden. Auch die Arbeitslosenquote scheint eine feste Größe geworden sein. Um nun allen Bürgern ein würdevolles Leben zu gewährleisten, erscheint mir die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens als guter Lösungsweg. Ca. 1500€ für jeden Erwachsenen und 1000€ für jedes Kind. Alle bestehenden Transferleistungen, Subventionen und Steuern einstellen und als einzige(!) Steuer eine hohe Konsumsteuer einführen. Eine deutliche Vereinfachung unseres komplizierten Finanzsystems erscheint mir zwingend erforderlich. Auch ginge mit dieser Veränderung ein deutlicher Bürokratieabbau, und damit eine Verwaltungskostenreduzierung, einher.”
Wie Burkhard auch, verbinde ich bisher mit dem bedingungslosen Grundeinkommen vor allem dessen Vorreiter Götz Werner. Aber ich denke es kann nicht schaden, diese Petition von Susanne Wiest mitzuzeichnen.
Es werden insgesamt 50.000 Stimmen benötigt, allerdings bis morgen, dem 17. Februar!!!
Zum Zeitpunkt als Burkhard seinen Beitrag schrieb, heute um 08.45, fehlten noch knapp 10.000 Stimmen. Im Moment (19.00) fehlen nur noch gut 5.600. Das müsste doch zu schaffen sein, die Stimen noch zusammen zu bekommen.
Zeichnet mit, sagt es weiter und berichtet darüber.
Ich gebe Götz Werner Recht, wenn er sagt, dass mit dem bedingungslosen Grundeinkommen die Chance auf einen selbst gewählten und damit Freude spendenden Arbeitsplatz erheblich ansteigt. Und genau dass ist auch mein Ziel mit dem Job&Joy Blog.
Nachtrag:
Am 17. Februar um 15:16 sind es immerhin schon 49.177 Mitzeichner, damit fehlen nur noch gut 800. Und der Tag hat noch ein paar Stunden. Es bleibt also spannend.



Oder um mal Thomas Heinle zu zitieren: “Jeder Mensch leistet dann am meisten, wenn er genau das tut, was er am liebsten macht! Arbeit darf und muss Spaß machen!”
Sagt es weiter und berichtet darüber. Auch wenn die Petition längst in den Gestaden des Parlamentarismus gestrandet ist.
Carl Jaegert – kunstuni.de