Category Archives for "Selbstmanagement"

Warum die Menschen genau das bekommen, was sie glauben, selbst wenn es ihnen nicht bewusst ist …

Was ist Erfolg?
Diese Frage stellte Marcel, ein Freund und Kollege zwei vollkommen unterschiedlichen Personengruppen. Er tat dies im Rahmen seiner Diplomarbeit, die er während seines Praktikums in meiner Firma schrieb. Zum einen fragte er Postbeamte, ja die Post war Anfang der 90-er Jahre noch ein Staatsunternehmen. Zum anderen fragte er Unternehmer.

Was meint Ihr wohl, wie die Antwort der Postbeamten lautete?

Stille Wasser sind attraktiv

Julia Engelmann, die Poetry-Slammerin aus Bremen wurde mit ihrem Stück: "Eines Tages werden wir alt sein" bekannt und beliebt. 

Hier ein neues Stück von ihr, was mir ebenfalls sehr gefällt!​

Ich finde den Text wunderschön ...

Stille Wasser sind attraktiv​

„Ich bin ein Nerd, aber kein schicker Hipster,
sondern ein Vieldenker voll Hirngespenster.
Ich surf auf keiner Modeklischeeretrowelle,
ich surf im Internet, such Lesebrillengestelle
für echte Augen, um Bücher zu lesen
und Texte zu schreiben,
nicht um Fotos zu schießen
und mich bei Facebook zu zeigen.

Und manchmal hab ich das Gefühl,
ich bin anders und allein,
keiner scheint mir ähnlich,
keiner scheint mir nah zu sein.

Und manchmal hab ich das Gefühl,
niemand ist wie ich,
einen Platz, an den ich passe,
den gibt es für mich nicht.

Aber wieso fühl ich mich so anders?
Und was muss denn noch passieren?
Ich mein, was mach ich falsch?
Ich will doch bloß dazugehören!

Aber wozu denn gehören?
Und was soll das denn heißen?
Weil wir alle doch anders
und dadurch wieder gleich sind. 

„Und es geht doch um den Inhalt
viel mehr als um die Form,
es geht um den Einzelfall
viel mehr als um die Norm,
es geht nicht um Physik,
es geht um Fantasie,
vor allem geht’s ums Was –
viel mehr als um das Wie.

Es geht darum, dass wir uns kennen,
mehr als darum, dass wir mal einsam waren.
Es geht nicht um das, was uns trennt,
sondern um das, was wir gemeinsam haben.
Es geht nicht ums Gewinnen,
sondern darum, dass du kämpfst.
Es geht nicht um den Takt,
sondern darum, dass du dänct.
Es geht nicht drum, was wir haben,
sondern um das, was wir draus machen.
Es geht nicht um den Witz an sich,
sondern darum, dass wir lachen. *
Es geht nicht darum, wie viel,
sondern darum, dass du gibst.
Es geht nicht darum, wen,
sondern darum, dass du liebst.

Es geht nicht darum, was und womit,
sondern darum, dass wir uns anziehen.
Es geht nicht darum, wen und warum,
sondern darum, dass wir uns anziehen.
Es geht nicht drum, was wir tragen, 
wie wir lächeln, wie wir reimen.
Es geht darum, was wir sagen,
ob wir echt sind, was wir meinen.

Und vielleicht geht’s auch nicht ums Happy End,
sondern heute mal nur um die Geschichte,
vielleicht geht’s nicht darum, dass ich anders,
sondern darum, dass ich ich bin.
Vielleicht geht’s auch nicht drum,
die ganze Welt zu erfassen und alles zu verstehen,
vielleicht geht’s darum, »Hakuna Matata« zu sagen
und einfach mal gerne zu leben.

„Und es geht doch um den Inhalt
viel mehr als um die Form,
es geht um den Einzelfall
viel mehr als um die Norm,
es geht nicht um Physik,
es geht um Fantasie,
vor allem geht’s ums Was –
viel mehr als um das Wie.

Und was soll das denn heißen –
jemand ist »sonderbar« und »eigenartig«?
Das sind doch bloß Synonyme
für »besonders« und von »einzigartig«.
Jemand sagt dir, du bist anders,
dann denk dir für dich:
Anders ist nicht falsch,
bloß ’ne Variante von richtig. 
Und wenn du vorankommen willst,
musst du deinen … Po bewegen,
musst deinen ärgsten Erzängsten
tief in die Augen sehen.
Wenn du wo ankommen willst,
musst du über härteste Schmerzgrenzen,
dich über den derbsten Berg kämpfen
und noch ein Stück weitergehen.

Und es geht nicht drum,
wie hoch du springen kannst,
sondern wie hoch du glaubst,
dass du springen kannst.

Denn es geht nicht um Physik,
es geht um Fantasie,
vor allem geht’s ums Was –
viel mehr als um das Wie!

Und wer andere abgrenzt,
grenzt sich selber ein.
Wer andere schwach macht,
glaubt, nicht stark zu sein.
Ich mach mein Herz weit und lass Leben rein,
weil ich dran glaube, gut genug zu sein.
Und dann treff ich dich
Und du siehst mich, und du nimmst mich wahr,
du bist bei mir und bist für mich da,
nimmst meine Schatten, machst die Sicht klar,
machst mich wahrhaftig, machst mich sichtbar. 
Und auf den ersten Blick bin ich vielleicht nicht so cool,
für manche vielleicht sogar langweilig,
aber ich hör dir gern beim Reden zu,
und ich mag deinen Klang,
weil ich dich mag und wie wir die Welt für uns drehen,
und dadurch wirst du für mich schön.

Und ich finde meinen Platz.
Und ich finde meinen Raum
in der kleinsten gemeinsamen Schnittmenge
aus deiner und aus meiner Welt.
Wir sind unser kleinstes gemeinsames Vielfaches,
sind das, was uns zusammenhält.

Wir beide sind so viel mehr als die Summe unserer Teile,
sind so viel mehr als die Stunden, die wir teilen,
wir beide sind so viel …
… merkwürdig eigentlich, dass ich das jetzt erst gecheckt hab …

„Und es geht doch um den Inhalt
viel mehr als um die Form,
es geht um den Einzelfall
viel mehr als um die Norm,
es geht nicht um Physik,
es geht um Fantasie,
vor allem geht’s ums Was –
viel mehr als um das Wie.

Weitere schöne Gedicht von Julia Engelmann findest Du in ihrem neuen Buch:

Julia Engelmann - Eines Tages, Baby

Wie steht es mit Ihrer Entschlossenheit?

David Maister gilt als einer der profiliertesten Berater und Experten wenn es um das Management professioneller Service-Firmen geht. Seine Webseite (http://davidmaister.com/) ist eine wahre Fundgrube inspirierende Ideen und fundierter Ratschläge. Die allermeisten Tipps gelten natürlich nicht nur für Anwaltsfirmen, Unternehmens- oder Steuerberater oder Mediziner, sondern ebenso für „klassische“ Unternehmen.

Einen sehr interessanten Beitrag fand ich in der letzten Woche innerhalb der Weblog- Artikel die David veröffentlicht. Hier eine kurze zusammengefasste Übersetzung.

  1. Mache es in Teams
    Es ist hart, die Disziplin und die Entschlossenheit allein aufzubringen. Seine Team- Kollegen nicht zu enttäuschen, kann hier einen großen Ansporn bilden. Die Größe des Teams ist dabei entscheidend. Fünf ist optimal, zehn weniger gut, fünfundzwanzig sehr schwierig und noch mehr ist ziemlich nutzlos, schon unter dem Aspekt des Zusammengehörigkeitsgefühl.

Mehr Lebensfreude für Sie und Ihre Kunden

Wann haben Sie das letzte Mal selbst in einem Wartezimmer gesessen?

Ich wette es ist sehr lange her, wenn Sie überhaupt warten mußten. Velleicht konnten Sie als Privat-Versicherter „privaten“ Termin ausmachen oder wurden zumindest bevorzugt behandelt.

Den allermeisten Ihrer Kunden ergeht es aber vollkommen anders. Stellen Sie sich bitte einmal vor, Sie würden als ganz normaler Kassenpatient in das Wartezimmer eines Allgemein-Mediziners kommen. Sagen wir gegen 08.30 Uhr. Sie haben starke Schmerzen im Hals, husten etwas und wollen einfach sicher gehen, dass es „nur“ eine dicke Erkältung ist.

Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wird das Wartezimmer schon gut gefüllt sein, wenn Sie ankommen. Vielleicht finden Sie noch nicht einmal einen Platz. Aber nehmen wir einfach an, es sind genug Stühle vorhanden, Sie können sich noch irgendwo dazwischenquetschen und greifen sich eine der angebotenen Zeitschriften – vielleicht den Stern, um sich die Wartezeit etwas zu vertreiben.

Auch wenn Sie die Unterhaltungen der anderen Patienten eigentlich gar nicht interessiert, so ganz können Sie Ihre Ohren doch nicht schließen. Mit einem Ohr hören Sie automatisch die Gespräche Ihrer Leidensgenossen mit. Die Nachbarin zu Ihrer Linken klagt gerade über starke Schmerzen im Brustbereich. Sie hat auch erhebliche Probleme beim Atmen, und beschreibt die Symptome in aller Ausführlichkeit, mit eindringlichen Worten.

Glück kann man lernen

Die Suche und der Wunsch nach Glück verbindet die meisten Menschen. Das Phänomen „Glück“ wurde lange Zeit überwiegend von Philosophen behandelt. Die Wissenschaft fängt erst in jüngerer Vergangenheit an, sich damit zu beschäftigen. Eines der Bücher, die mich sehr stark beeindruckt haben, ist „Flow“ von Mihaly Csikszentmihalyi. Er beschreibt sehr fundiert, wie wir es schaffen, in den berühmten „Flow“ zu kommen, in jenen Zustand, in dem wir praktisch eins werden mit der Tätigkeit, in dem wir auch das Streben nach dem Glück vergessen sondern einfach glücklich sind.

Interessanterweise hat das Erreichen dieses Zustandes nicht mit der Bildung oder dem Beruf zu tun. Ein Freiberufler mit einem Hochschulabschluß kann sie genauso erreichen, wie ein „ungelernter“ Arbeiter am Fließband. Entscheidend ist ein bestimmtes Verhältnis zwischen dem persönlichen Leistungsvermögen und dem Anspruch der jeweiligen Aufgabe. Ist die Aufgabe für mich viel zu leicht, kommt schnell die Langeweile auf. Ist sie viel zu schwer, besteht das Risiko, dass ich mich überfordert fühle. Ideal scheint es zu sein, wenn die Aufgabe mich immer etwas stärker fordert, als meine Fähigkeiten es mir ohne Anstrengung ermöglichen würden.

Einen ganz anderen Weg der Untersuchung hat der Dalai Lama gewählt. Er schickte acht seiner Mönche in die USA. Hier meditierten sie dann für die Wissenschaft. Ulrich Kraft beschreibt in der Süddeutschen Zeitung diese wissenschaftliche Untersuchung.

Warum stehen Sie jeden Morgen auf?

Dieses Bild erschien vor einigen Jahren in einer Werbung von Minolta. Ergänzt durch folgenden Text (von mir ins Deutsche übersetzt).

„Warum stehen Sie jeden Morgen auf?

Wegen der Arbeit?
Um sich eine Hoffnung oder einen Traum zu erfüllen?
Wegen dem verdammten Wecker?
Ist es wegen der Chance einen kleinen Beitrag zu leisten, wie groß oder klein er auch immer sein mag, bei Ihrer Arbeit, für Ihre Familie, für die Gemeinde oder vielleicht
auch für die Welt in der Sie leben?

Ihre Antwort könnte Ihr Leben verändern.

Sie könnte auch das Leben Ihrer Mitmenschen verändern.

Dieser Text hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Er trifft den Kern. Die Frage nach dem Sinn unseres Handelns, nach unserer Vision.

Wie sagt Klaus Kobjoll so schön: „Wer morgens nur aufsteht um zu pinkeln, dessen Vision ist einfach nicht stark genug.“ (Wenn er denn überhaupt eine hat.)

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass eine klare und schriftliche festgehaltene Vision einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist.

Diejenigen, die in ihrer Arbeit Erfüllung und Glück gefunden haben, werden sie kaum als Arbeit empfinden. Wahrscheinlich würden sie diese Arbeit genauso gern und gut vollbringen, wenn sie es gar nicht mehr nötig hätten zu arbeiten.

Nur wegen des Geldes zu arbeiten, ist ein sehr schnell schwindender Motivator.

Andererseits ist es gerade im heutigen Gesundheitswesen immer schwieriger, trotz der immer stärkeren Reglementierungen, Verordnungen und Einschränkungen sich die Freude an der Arbeit zu erhalten. Umso wichtiger ist es, genau zu wissen, was man für sich selbst möchte.

In 10 Schritten gelangen Sie zu Ihrer Vision. In den Checklisten finden Sie die Anleitung dazu. Sie geben Ihnen einen guten Überblick wie Sie zu einer Vision gelangen:

Finde, was Du liebst – Steve Jobs

"You've got to find what you love," mit diesen Worten überschreibt der CEO von Apple Computer und Pixar Animation Studios seine Rede.

Wohl kaum eine Rede hat mich mehr beeindruckt! Ich habe sie mir auch nach dem Tod von Jobs immer wieder angehört und sie auch schon in vielen meiner Seminare gezeigt.

Im nachfolgenden lesen Sie die deutsche Übersetzung von Michael Bischoff. Den Link zum Originaltext finden Sie am Ende dieses Kapitels, ebenso einige Links zu mehr Hintergrundinformationen über Steve Jobs.

"Es ist mir eine Ehre, heute bei Ihnen auf der Abschlussfeier einer der besten Universitäten der Welt sprechen zu dürfen. Ich habe keinen College-Abschluss. Um die Wahrheit zu sagen, ich war einem College-Abschluss noch nie so nahe wie heute auf dieser Feier. Ich möchte Ihnen drei Geschichten aus meinem Leben erzählen. Nur drei Geschichten.

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