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Uta Glaubitz: "Der Job, der zu mir paßt. Das eigene Berufsziel entdecken und erreichen"

(Campus, Frankfurt 1999) 

Überblick: Uta Glaubitz, ehemals Philosophie-Studentin (!), ist hier wirklich ein ausgezeichneter Ratgeber gelungen, der vor allem nicht einfach nur Systemimperative weiterleitet, sondern wirklich vom Individuellen her kommt. Das Nachwort kommt übrigens von Ursula Wolf. - Glaubitz fragt in ausführlicher Form und mit zahlreichen Übungen erstens danach, was man kann und zweitens danach, was man will, bevor es an die Kontaktaufnahme mit der Berufswelt geht. Sehr sinnvoll! Ansonsten: Viele einfache und einleuchtende Beispiele. Für Karrieristen mag es vielleicht spezifischeres geben, aber gerade für orientierungslose Geisteswissenschaftler ist es ein wertvoller Leitfaden. Glaubitz ermutigt auch zu eigener Kreativität und zum organischen Einstieg über kleine Projekte, anstatt nur Systemimperative nachzubeten oder Lebensläufe glattzubügeln. Auch versucht Sie, ein Gespür für Nischen zu kultivieren und sich dadurch etwas von "klassischen" Berufsvorstellungen zu lösen und sich nur nach Stellenanzeigen auszurichten, die sie sogar als "Neandertal" verspottet.

Eine Mappe zum Thema "Berufliche Orientierung" - wer hat das schon? Finanzen, Versicherung, Proseminar Logik - dafür gibt es Ordner, aber hierfür nicht.

Prinzip der Schriftlichkeit: "Gute Ideen sind schnell verderbliche Ware!"






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