Traumkunden und die drei größten Hindernisse dahin

"Herr Weisner, was sind die 3 größten Hindernisse, die Skeptiker daran hindern wirklich mit Traumkunden zusammenzuarbeiten?" Das werde ich oft gefragt.

Der 1. Grund ist die unbewusste Inkompetenz.

Was heißt das?
Das heißt, diesen Unternehmern ist noch nicht einmal bewusst, was sie nicht wissen. Sie wissen nicht, was sie nicht wissen. Das heißt, ihnen ist gar nicht bewusst, dass sie mit Traumkunden zusammenarbeiten könnten und ihnen ist nicht bewusst, wie oft sie sich über ihre eigenen Kunden ärgern und welches Potential ihnen verloren geht, weil sie eben nicht mit Traumkunden zusammenarbeiten.

Wenn ich mit diesen Unternehmern darüber rede und sie nach der Einschätzung ihrer Kunden frage, dann höre ich ganz oft: "Das sind die ganz normalen Kunden, die jeder hat. Was nutzt es mir sie groß zu kategorisieren und darüber nachzudenken. Die Kunden sind halt da und ich muss jeden nehmen."

Genau das ist einer der Mythen:
Muss ich wirklich jeden Kunden nehmen?

Klar, es gibt mal den einen oder andere Kunden, bei dem ich sage: Den will ich nicht haben. Das macht jeder Unternehmer. Aber nach meiner Erfahrung haben die meisten Unternehmen diese Messlatte viel zu tief angesetzt. Wenn Sie sich wirklich mal fragen:

Wann haben Sie das letzte Mal einem Kunden klar gemacht,
dass sie nicht mehr für ihn arbeiten werden,
dass er sich doch lieber nach einem anderen Anbieter umsehen sollte?

Die meisten müssen da sehr lange zurückdenken.

Aber wenn wir uns weiterentwickeln wollen, dann heisst es auch hin und wieder, sich von alten Kunden zu lösen. Das heisst ja nicht, dass diese Kunden schlecht sind, aber sie passen vielleicht nicht mehr zu uns. Und andere Anbieter werden sich vielleicht freuen, mit diesen Kunden zusammenzuarbeiten, weil die "Chemie" dort eben besser passt.

Das ging mir selbst auch schon so mit Existenzgründern. Ich habe am Anfang meiner Beraterkarriere sehr viele Existenzgründungsberatungen durchgeführt und sie auch geliebt. Ich liebe die Existenzgründer auch heute noch. Aber die Arbeit selber erfüllt mich heute nicht mehr so, wie es damals der Fall war - ich bin also auch selbst nicht mehr mit der gleichen Faszination bei der Arbeit. Von daher empfehle ich sie gerne an Kollegen weiter. Wie ich es herausbekomme, welche Aufgabe ich wirklich gerne mache, und für welche Kunden ich gerne arbeite, dafür ist die Sympathiematrix da, auf die ich in einem anderen Video hinweisen werde.

Das 2. Hindernis, warum viele Skeptiker nicht mit Traumkunden zusammenarbeiten, ist die Knappheitsmentalität.

Darauf habe ich auch schon in anderen Videos hingewiesen. Das ist die Mentalität, dass alles in der Welt knapp ist - all das was ich nicht bekomme, nimmt mir ein anderer weg und das, was der andere bekommt, ist nicht für mich da. Diese Mentalität hilft nicht weiter.

Wenn wir uns weiter entwickeln wollen, heißt das auch hin und wieder sich von alten Kunden zu lösen. Das muss ja nicht unbedingt heißen, dass diese schlecht sind, aber sie passen vielleicht nicht mehr zu uns.Diese Mentalität verführt dazu, verkrampft zu sein und sie hindert mich, mein Potential voll einzubringen.

Das Gegenteil dazu ist die Mentalität des Überflusses. Ich bin sicher:

Es ist wirklich Überfluss da, wenn es uns gelingt unsere Kreativität ins Spiel zu bringen und wirklich neue Potentiale zu ergründen und zu nutzen.

Das Buch „The blue ocean strategy“ beschreibt genau das. Im roten Ozean herrscht ein ständiger Kampf um das Überleben. Im blauen Ozean gibt es mehr als genug für alle. Hier geht es also darum, herauszufinden, wo ist der blaue Ozean für mein Unternehmen.

Jetzt kommen wir zum 3. Hindernis:
Das ist das Hindernis der fehlenden Gelassenheit.

Auch darauf habe ich in einem anderen Video schon hingewiesen. Wenn die Gelassenheit fehlt, dann bin ich verkrampft und dann strahle ich nicht die Souveränität, den Charme, die Kraft, das Potential aus, die es mir ermöglichen, meine Kunden anzuziehen. Dann, wie die Engländer so schön sagen, ist „needy,creepy“.

Wenn ich meinem Gegenüber das Gefühl gebe, dass ich ihn unbedingt als Kunden gewinnen will, wird er sich unbewusst von mir abwenden. Wenn ich aber gelassen bin und ich uns beiden in Ruhe die Möglichkeit gebe, zu prüfen, ob wir zueinander passen, dann ist die Chance groß, dass ich einen neuen Traumkunden gewinne.

Welche einzelnen Eigenschaften einen solchen Traumkunden auszeichnet, darauf gehe in einem meiner nächsten Videos gerne ein.

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geteilte Freude ist doppelte Freude

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Jörg Weisner

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