Über 500 Beiträge für mehr Freude und Erfolg

Im letzten Jahr hatte ich ein kleines Problem. Unsere Webseite wurde so schwer gehackt, dass wir sie ein paar Wochen vom Netz nehmen musste. Bei der Gelegenheit haben wir uns dann auch entschlossen ein neues Design zu verwenden.

Und wir haben die Inhalte etwas getrennt. Auf der team-success Seite finden sich weiterhin alle Informationen zu unseren Seminaren, Workshops und Trainings.

Auf der Seite www.joergweisner.com finden sich alle Informationen zu den Vortrags- und Coachingtätigkeiten von Jörg Weisner. Damit stellte sich die Frage, wohin mit den über 500 Beiträgen auf dem Job & Joy Blog, die von Jörg Weisner seit etwas 2005 geschrieben wurden. Wir haben uns entschieden, diese dann unter der Domain www.joergweisner.com zu veröffentlichen.

Hier ein Beispiel dieser Beiträge:

Wer jetzt also neugierig ist, dem sei ein Klick auf diesen Link empfohlen ...​

Free Club Content
Frei für Club-Mitglieder

Wie gezielt fragen Sie nach Empfehlungen?

Wahrscheinlich kennen wir es alle. Wir haben für unsere Mitmenschen viele gute Tipps, wenn es aber um die Umsetzung im eigenen Unternehmen geht, wird es schwierig und zäh. Warum soll das bei einem Berater und Coach anders sein. Sicherlich haben wir vieles umgesetzt, aber so manches wartet auch bei uns noch auf die Umsetzung.

In Bezug auf das Empfehlungsmarketing ist es zum Teil ähnlich. Ich empfehle heute jedem meiner Kunden, ganz bewußt Testimonials zu sammeln. Meine eigene Sammlung ist aber immer noch überschaubar. Das liegt nicht daran, dass unsere Kunden nicht von unseren Workshops begeistert waren, ganz im Gegenteil, die allermeisten gingen absolut zufrieden und motiviert nach Hause.

Die mangelnde Ausbeute an schriftlichen Testimonials liegt einzig und allein daran, dass wir nicht direkt nachgefragt haben. Auch ohne Aufforderung haben uns die einen oder anderen Kunden geschrieben, sich bedankt und unsere Leistungen ausdrücklich gelobt. Die Anzahl ist aber bei weitem nicht so hoch wie sie sein könnte. In diesem Bereich haben wir also wirkliches Potential verschenkt.

Das neue Jahr mit einem Vorsprung beginnen

Wir alle kennen das; die vielen guten Vorsätze, die wir uns jedes Jahr wieder am Silvester-Abend überlegen. „Jetzt werde ich endlich abnehmen! Ich werde mir mehr Zeit für meine Familie nehmen! Ich will meinen Mitarbeiterinnen besser zuhören! Ich werde morgens eine Stunde eher aufstehen und regelmäßig joggen – das wird meine Fitness stärken und mein Selbstwertgefühl verbessern! Ich werde mir regelmäßig Gedanken über unser Marketing machen!“ und so weiter, und so fort.

So weit zum Silvester-Abend. Doch wie sieht es nach dem Jahreswechsel aus?

Das frühere Aufstehen kann sowieso erst am zweiten Januar beginnen, weil wir am ersten Januar noch total müde von der Silvestf-Feier sind. Also raffen wir uns am 2. Januar tatsächlich auf und laufen eine kleine Runde. Der Anfang ist geschafft.

Lohnt sich Exklusivität?

Diese Frage hat sehr viel mit unserer Grundeinstellung zu tun. Glauben wir, dass die Güter in der Welt insgesamt zu knapp sind. Dass ich mir meinen Anteil auf jeden Fall sichern muß, bevor es ein anderer tut? Oder glaube ich , dass eher Überfluß herrscht, dass ich mir nur „aussuchen“ muß, mit wem ich welche Geschäfte betreiben möchte.

Abhängig von diesen beiden Einstellungen, werden Sie sicherlich auch auf die Berichte über den australischen Zahnarzt Paddi Lund reagiert haben.

Wenn Sie glauben, dass Sie jeden Kunden mitnehmen müssen, werden Sie überhaupt nicht die Traute haben, über Auswahlkriterien nachzudenken.

Klar, dass die Kunden zahlungsfähig sein müssen, versteht sich von selbst. Hätten Sie aber auch den Mut, noch Vorauskasse zu fragen??? Oder flüstert Ihnen das kleine Teufelchen wieder ins Ohr: „Das kannst man doch nicht tun! Das machen die andere doch auch nicht. Das wäre doch unseriös. „

Systematische Weiterempfehlung – einer der günstigen Marketingmaßnahmen

Welches Unternehmen sucht nicht nach Möglichkeiten, neue Kunden zu gewinnen. Leider sind die Möglichkeiten oft schon aus Gründen der knappen Werbe-Budgets begrenzt.
Will man es trotzdem schaffen, eine mehr als ausreichende Ansahl neuer Kunden anzuziehen, so vertraut man meistens auf die Mund-zu-Mund-Propaganda.

Damit stellen sich drei Fragen:

  1. Wie groß ist die Anzahl an Empfehlungen?
  2. Wie zufrieden bin ich mit der bisher erreichten Wirkung dieser Empfehlungen?
  3. Was tun um in meinem Unternehmen wirklich alle Möglichkeiten zu nutzen, neue Empfehlungen zu bekommen?

Mit anderen Worten: Wie ausgereift ist mein systematisches Empfehlungsmarketing?

Antworten auf die folgenden Fragen zeigen, wie optimal Ihr systematisches Empfehlungs- Marketing tatsächlich ist:

Wie steht es mit Ihrer Entschlossenheit?

David Maister gilt als einer der profiliertesten Berater und Experten wenn es um das Management professioneller Service-Firmen geht. Seine Webseite (http://davidmaister.com/) ist eine wahre Fundgrube inspirierende Ideen und fundierter Ratschläge. Die allermeisten Tipps gelten natürlich nicht nur für Anwaltsfirmen, Unternehmens- oder Steuerberater oder Mediziner, sondern ebenso für „klassische“ Unternehmen.

Einen sehr interessanten Beitrag fand ich in der letzten Woche innerhalb der Weblog- Artikel die David veröffentlicht. Hier eine kurze zusammengefasste Übersetzung.

  1. Mache es in Teams
    Es ist hart, die Disziplin und die Entschlossenheit allein aufzubringen. Seine Team- Kollegen nicht zu enttäuschen, kann hier einen großen Ansporn bilden. Die Größe des Teams ist dabei entscheidend. Fünf ist optimal, zehn weniger gut, fünfundzwanzig sehr schwierig und noch mehr ist ziemlich nutzlos, schon unter dem Aspekt des Zusammengehörigkeitsgefühl.

Wie Sie auch an trüben Tagen bewusst Schönes entdecken

In meinem Buch „Job&Joy – Die Formel für mehr Spaß in Beruf und Privatleben“ ist der sechste Schritt überschrieben mit „Faszinationen entdecken“.

Was könnte dafür geeigneter sein, als ein trüber, kalter Tag im November oder Dezember? „Alles!“ werden jetzt viele denken.

Auf den ersten Blick sicherlich richtig. An einem sonnigen Tag im Mai, mit gelben Rapsfeldern und dem ersten frischen Grün an den Bäume, braucht es nicht viel, um die Faszinationen der Natur zu entdecken. Da fällt es jedem leicht. Nur zum Training unseres Bewußtseins ist so ein schöner Frühlingstag viel weniger geeignet, als eben der trübe und kalte Tag im November.

Ich möchte Sie mit dieser kleinen Übung ganz bewußt aus Ihren üblichen Denkgewohnten heraus reißen.

Wir alle kennen diese schrecklichen, nebligen, leicht regnerischen Tage, an denen es scheinbar gar nicht mehr richtig hell werden will. Das Laub hat längst seine bunte Färbung verloren. Das Gras wird auch immer brauner. Die Sonne wärmt nicht mehr. Alles sieht irgendwie trüb und traurig aus.

Heißt das, dass wir automatisch unsere Stimmung auch zwei, drei Stufen weiter runterschrauben?

Das passiert zwar ziemlich häufig, muß aber nicht so sein. Denn wir haben immer noch die Wahl zu entscheiden, wie wir mit den Umwelteinflüssen umgehen, wie wir darauf reagieren wollen.

Wir können uns über den Nieselregen maßlos ärgern und mit unserer schlechte Laune auch noch unsere Mitmenschen anstecken.

Oder – wir könnten bewußt unseren Focus auf die positiven Dinge lenken. Vielleicht auf die Vorfreude auf den schönen Abend am Kamin? Oder auf die nächste Adventskerze, die wir anzünden können? Oder warum nicht einfach mal entdecken, wie sich die einzelnen Regentropfen auf der Haut ganz genau anfühlen?

Selbst wenn wir einmal richtig naß werden sollten, können wir doch meistens kurz danach unter einer heißen Dusche aufwärmen.

Ich lade Sie ein, mit mir zusammen bewusst Ausschau nach den Faszinationen gerade jetzt im November zu halten. Lassen Sie sich überraschen, was Sie alles entdecken können, wenn Sie nur wollen.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare

Meine Erfahrungen mit Michael Gerbers Buch The E-Myth

Ich habe mich mit Michael Gerbers Bucher „The E-Myth“ das erste mal vor etwa 10 Jahren beschäftigt. Schon damals hat er mich fasziniert und ich fand viele seine Ansätze duch meine eigenen Erfahrungen und durch die Erfahrungen mit meinen Kunden bestätigt.

Jetzt gibt es das neuere Buch von Gerber, „The E-Myth Revisited“ auch als deutsches Hörbuch. Was lag also näher als mir es zu bestellen und mir die einzelnen CDs als MP3- Datei im Notebook abzuspeichern. Das hat für mich den großen Vorteil, dass ich mir die MP3-Dateien anschließend auf meinen MP3-Player übertragen und diese dann beim Laufen hören kann.

Das Hören von gesprochenen Bücher wie auch von Seminar-Mitschnitten motiviert mich zusätzlich, mir die Laufschuhe anzuziehen.

Michael Gerber, diesmal also als Hörbuch – eine interessante Auffrischung seiner Inhalte.

Erste Ausage: Es gibt nicht den Unternehmer!

Es gibt drei vollkommen verschiedene Typen, den Unternehmer, den Manager und den Fachmann. Alle drei Typen vereinigen sich in einer Person, in der Person des Praxisinhabers oder Unternehmers.

Das Problem daran ist, dass diese drei Typen vollkommen unterschiedliche Ziele und Vorstellungen und Vorgehensweisen haben.

Der Unternehmer ist der Visionär, er kreiert ständig neue Ideen und neue Projekte.

Der Manager versucht krampfhaft Ordnung in das ganze Chaos zu bringen.

Der Fachmann möchte eigentlich nichts lieber, als in Ruhe seine Arbeit machen.

Der Unternehmer orientiert sich an der Zukunft, der Manager an der Vergangeneheit und der Fachmann an der Gegenwart.

Das große Problem daran ist, diese drei Personen unter einen Hut zu bringen. Sowohl intrapersonell als auch interpersonell.

Wenn ich an meine eigene Unternehmens-Entwicklungen zurückdenke, wird mir dabei bewußt, wie oft ich mit meinen Ideen meine Mitarbeiter fast verrückt gemacht habe. Sie wollten die eine Idee gern umsetzen, wenn ich schon längst mit meinen Gedanken bei dem nächsten Projekt war. Die Probleme waren vorgezeichnet.

Eine konsequente Anwendung der Vorschläge von Gerber hätte uns so manche Schwierigkeit ersparen können. Aber man lernt ja nie aus ...

Mehr Lebensfreude für Sie und Ihre Kunden

Wann haben Sie das letzte Mal selbst in einem Wartezimmer gesessen?

Ich wette es ist sehr lange her, wenn Sie überhaupt warten mußten. Velleicht konnten Sie als Privat-Versicherter „privaten“ Termin ausmachen oder wurden zumindest bevorzugt behandelt.

Den allermeisten Ihrer Kunden ergeht es aber vollkommen anders. Stellen Sie sich bitte einmal vor, Sie würden als ganz normaler Kassenpatient in das Wartezimmer eines Allgemein-Mediziners kommen. Sagen wir gegen 08.30 Uhr. Sie haben starke Schmerzen im Hals, husten etwas und wollen einfach sicher gehen, dass es „nur“ eine dicke Erkältung ist.

Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wird das Wartezimmer schon gut gefüllt sein, wenn Sie ankommen. Vielleicht finden Sie noch nicht einmal einen Platz. Aber nehmen wir einfach an, es sind genug Stühle vorhanden, Sie können sich noch irgendwo dazwischenquetschen und greifen sich eine der angebotenen Zeitschriften – vielleicht den Stern, um sich die Wartezeit etwas zu vertreiben.

Auch wenn Sie die Unterhaltungen der anderen Patienten eigentlich gar nicht interessiert, so ganz können Sie Ihre Ohren doch nicht schließen. Mit einem Ohr hören Sie automatisch die Gespräche Ihrer Leidensgenossen mit. Die Nachbarin zu Ihrer Linken klagt gerade über starke Schmerzen im Brustbereich. Sie hat auch erhebliche Probleme beim Atmen, und beschreibt die Symptome in aller Ausführlichkeit, mit eindringlichen Worten.

Was wir von gut geführten Hotels lernen können

Um Ihnen einen kleinen Eindruck von den überraschenden Erfahrungen zu vermitteln, die Michael Gerber so fasziniert haben, dass er seit 17 Jahren immer wieder in einem bestimmten Hotel Urlaub macht, gebe ich Ihnen hier eine kurzen Ausschnitt – mit seinen eigenen Worten:

„Ein Streichholz, ein Konfekt, eine Tasse Kaffee und eine Zeitung“

Das erste Mal war reiner Zufall – das heißt, reiner Zufall für mich. Ich war schon sieben Stunden im Auto gesessen. Da ich müde wurde, beschloss ich meine Fahrt nach St. Francisco zu unterbrechen und zu übernachten. Das Hotel lag in einem Redwood- Wäldchen mit Blick auf den Pazifik.

Zu dem Zeitpunkt, als ich die Rezeption betrat, war die Sonne bereits untergegangen und der Wald dunkel. Irgend etwas vermittelte mir sofort das Gefühl, dass ich an einem ganz besonderen Ort war. Das Licht in der Rezeption war gedämpft. Die Redwood-Vertäfelung warf einen rötlichen Schimmer auf die drei dick gepolsterten Sofas, die sich an die drei Wände rund um den Rezeptions-Schalter schmiegten.

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