Wie ein Handschlag die inneren Werte verdeutlicht

In unseren Führungsseminaren ist immer wieder das Thema Werte auf der Tagesordnung. Wir alle werden von Werten geprägt und richten uns bewusst wie unbewusst nach unseren Werten. 

Wohl nicht nur alle bisherigen Teilnehmer, sondern die Mehrzahl der überhaupt gefragten Personen, stimmten mir zu, dass das Vorbild viel stärker wirkt, als die Ansagen der Führungskräfte.

Wie sagte Erich Kästner so schön: "Was erzieht Ihr Eure Kinder, sie machen Euch doch alles nach."

Und was für einen Unterschied dabei in einfacher Handschlag machen kann, dass demonstriert Barack Obama jetzt schon zum zweiten Mal. ​

Wie sieht es bei Euch im Unternehmen aus?

Wer könnte dort ein Vorbild sein?

Und wie sieht es mit Eurer eigenen Rolle als Vorbild aus?

Ich bin gespannt auf Eure Kommentare ...​

Mehr Freude an der Arbeit durch schnelleres Handeln

Der Anstoß kam eben von Derek Sivers. Verkürze die Zeit zwischen Denken und Handeln! Leichter gesagt als getan, wenn immer wieder neue Denkanstöße auf einen einprasseln, bzw. man sogar aktiv nach immer neuen Impulsen sucht – sprich im world wide web surft …

In diesem Sinne bekenne ich mich schuldig. Ich habe in den letzten Monaten tatsächlich etwas viel gedacht und dabei die aufkommenden Handlungsimpulse immer wieder gut “überwinden” können. Ergebnis: Keine Blogbeiträge hier seit November.

Möchte doch mal sehen, wie und ob es auch anders geht. Hier also der erste “neue” Blogbeitrag, über die Zeit zwischen Denken und Handeln. Derek zitiert in dem o.g. Beitrag den Marathonläufer Dean Kanazes:

Irgendwann fangen wir an, Komfort mit Glück zu verwechseln.

Das Leben ist keine Reise zum Grab mit der Absicht, sicher in einem hübschen und gut erhaltenen Körper dort anzukommen, sondern schräg zu rutschen, gründlich aufgezehrt, total ausgedient, und laut zu verkünden: Wow! Was für eine Fahrt!

Ein radikaler Tipp für gezieltes Empfehlungsmarketing

Kennen Sie Paddy Lund, einen Zahnarzt aus Australien, den viele seiner Kollegen am Anfang für verrückt hielten.

Paddy hatte die Nase voll von dem ganz normalen Alltag eines Zahnarztes, aufgerieben zwischen den ständigen Behandlungen, der Sorge um die Finanzen, dem Stress mit seinen Mitarbeiterinnen, wie der Praxisführung im Allgemeinen.

Er entschied sich zu einem drastischen Schritt. Er nahm sein Schild von der Tür. Er löschte seinen Eintrag in den Gelben Seiten. Er zersägte seinen Empfangstresen.

Und er bestand darauf, dass er in Zukunft nur noch solche Patienten behandeln werde, die ihm von seinen bisherigen Patienten empfohlen worden sind.

Das heißt, er drehte den normalen Marketing-Ansatz um 180 Grad herum. Nicht er wollte von Patienten empfohlen werden, sondern die Patienten sollten ihm nachweisen, von wem seiner Patienten sie selbst empfohlen worden sind.

Über 500 Beiträge für mehr Freude und Erfolg

Im letzten Jahr hatte ich ein kleines Problem. Unsere Webseite wurde so schwer gehackt, dass wir sie ein paar Wochen vom Netz nehmen musste. Bei der Gelegenheit haben wir uns dann auch entschlossen ein neues Design zu verwenden.

Und wir haben die Inhalte etwas getrennt. Auf der team-success Seite finden sich weiterhin alle Informationen zu unseren Seminaren, Workshops und Trainings.

Auf der Seite www.joergweisner.com finden sich alle Informationen zu den Vortrags- und Coachingtätigkeiten von Jörg Weisner. Damit stellte sich die Frage, wohin mit den über 500 Beiträgen auf dem Job & Joy Blog, die von Jörg Weisner seit etwas 2005 geschrieben wurden. Wir haben uns entschieden, diese dann unter der Domain www.joergweisner.com zu veröffentlichen.

Hier ein Beispiel dieser Beiträge:

Wer jetzt also neugierig ist, dem sei ein Klick auf diesen Link empfohlen ...​

Wie gezielt fragen Sie nach Empfehlungen?

Wahrscheinlich kennen wir es alle. Wir haben für unsere Mitmenschen viele gute Tipps, wenn es aber um die Umsetzung im eigenen Unternehmen geht, wird es schwierig und zäh. Warum soll das bei einem Berater und Coach anders sein. Sicherlich haben wir vieles umgesetzt, aber so manches wartet auch bei uns noch auf die Umsetzung.

In Bezug auf das Empfehlungsmarketing ist es zum Teil ähnlich. Ich empfehle heute jedem meiner Kunden, ganz bewußt Testimonials zu sammeln. Meine eigene Sammlung ist aber immer noch überschaubar. Das liegt nicht daran, dass unsere Kunden nicht von unseren Workshops begeistert waren, ganz im Gegenteil, die allermeisten gingen absolut zufrieden und motiviert nach Hause.

Die mangelnde Ausbeute an schriftlichen Testimonials liegt einzig und allein daran, dass wir nicht direkt nachgefragt haben. Auch ohne Aufforderung haben uns die einen oder anderen Kunden geschrieben, sich bedankt und unsere Leistungen ausdrücklich gelobt. Die Anzahl ist aber bei weitem nicht so hoch wie sie sein könnte. In diesem Bereich haben wir also wirkliches Potential verschenkt.

Das neue Jahr mit einem Vorsprung beginnen

Wir alle kennen das; die vielen guten Vorsätze, die wir uns jedes Jahr wieder am Silvester-Abend überlegen. „Jetzt werde ich endlich abnehmen! Ich werde mir mehr Zeit für meine Familie nehmen! Ich will meinen Mitarbeiterinnen besser zuhören! Ich werde morgens eine Stunde eher aufstehen und regelmäßig joggen – das wird meine Fitness stärken und mein Selbstwertgefühl verbessern! Ich werde mir regelmäßig Gedanken über unser Marketing machen!“ und so weiter, und so fort.

So weit zum Silvester-Abend.

Doch wie sieht es nach dem Jahreswechsel aus?

Das frühere Aufstehen kann sowieso erst am zweiten Januar beginnen, weil wir am ersten Januar noch total müde von der Silvestf-Feier sind. Also raffen wir uns am 2. Januar tatsächlich auf und laufen eine kleine Runde. Der Anfang ist geschafft.

Lohnt sich Exklusivität?

Diese Frage hat sehr viel mit unserer Grundeinstellung zu tun. Glauben wir, dass die Güter in der Welt insgesamt zu knapp sind. Dass ich mir meinen Anteil auf jeden Fall sichern muß, bevor es ein anderer tut? Oder glaube ich , dass eher Überfluß herrscht, dass ich mir nur „aussuchen“ muß, mit wem ich welche Geschäfte betreiben möchte.

Abhängig von diesen beiden Einstellungen, werden Sie sicherlich auch auf die Berichte über den australischen Zahnarzt Paddi Lund reagiert haben.

Wenn Sie glauben, dass Sie jeden Kunden mitnehmen müssen, werden Sie überhaupt nicht die Traute haben, über Auswahlkriterien nachzudenken.

Klar, dass die Kunden zahlungsfähig sein müssen, versteht sich von selbst. Hätten Sie aber auch den Mut, noch Vorauskasse zu fragen??? Oder flüstert Ihnen das kleine Teufelchen wieder ins Ohr: „Das kannst man doch nicht tun! Das machen die andere doch auch nicht. Das wäre doch unseriös. „

Systematische Weiterempfehlung – einer der günstigen Marketingmaßnahmen

Welches Unternehmen sucht nicht nach Möglichkeiten, neue Kunden zu gewinnen. Leider sind die Möglichkeiten oft schon aus Gründen der knappen Werbe-Budgets begrenzt.
Will man es trotzdem schaffen, eine mehr als ausreichende Ansahl neuer Kunden anzuziehen, so vertraut man meistens auf die Mund-zu-Mund-Propaganda.

Damit stellen sich drei Fragen:

  1. Wie groß ist die Anzahl an Empfehlungen?
  2. Wie zufrieden bin ich mit der bisher erreichten Wirkung dieser Empfehlungen?
  3. Was tun um in meinem Unternehmen wirklich alle Möglichkeiten zu nutzen, neue Empfehlungen zu bekommen?

Mit anderen Worten: Wie ausgereift ist mein systematisches Empfehlungsmarketing?

Antworten auf die folgenden Fragen zeigen, wie optimal Ihr systematisches Empfehlungs- Marketing tatsächlich ist:

Wie steht es mit Ihrer Entschlossenheit?

David Maister gilt als einer der profiliertesten Berater und Experten wenn es um das Management professioneller Service-Firmen geht. Seine Webseite (http://davidmaister.com/) ist eine wahre Fundgrube inspirierende Ideen und fundierter Ratschläge. Die allermeisten Tipps gelten natürlich nicht nur für Anwaltsfirmen, Unternehmens- oder Steuerberater oder Mediziner, sondern ebenso für „klassische“ Unternehmen.

Einen sehr interessanten Beitrag fand ich in der letzten Woche innerhalb der Weblog- Artikel die David veröffentlicht. Hier eine kurze zusammengefasste Übersetzung.

  1. Mache es in Teams
    Es ist hart, die Disziplin und die Entschlossenheit allein aufzubringen. Seine Team- Kollegen nicht zu enttäuschen, kann hier einen großen Ansporn bilden. Die Größe des Teams ist dabei entscheidend. Fünf ist optimal, zehn weniger gut, fünfundzwanzig sehr schwierig und noch mehr ist ziemlich nutzlos, schon unter dem Aspekt des Zusammengehörigkeitsgefühl.

Wie Sie auch an trüben Tagen bewusst Schönes entdecken

In meinem Buch „Job&Joy – Die Formel für mehr Spaß in Beruf und Privatleben“ ist der sechste Schritt überschrieben mit „Faszinationen entdecken“.

Was könnte dafür geeigneter sein, als ein trüber, kalter Tag im November oder Dezember? „Alles!“ werden jetzt viele denken.

Auf den ersten Blick sicherlich richtig. An einem sonnigen Tag im Mai, mit gelben Rapsfeldern und dem ersten frischen Grün an den Bäume, braucht es nicht viel, um die Faszinationen der Natur zu entdecken. Da fällt es jedem leicht. Nur zum Training unseres Bewußtseins ist so ein schöner Frühlingstag viel weniger geeignet, als eben der trübe und kalte Tag im November.

Ich möchte Sie mit dieser kleinen Übung ganz bewußt aus Ihren üblichen Denkgewohnten heraus reißen.

Wir alle kennen diese schrecklichen, nebligen, leicht regnerischen Tage, an denen es scheinbar gar nicht mehr richtig hell werden will. Das Laub hat längst seine bunte Färbung verloren. Das Gras wird auch immer brauner. Die Sonne wärmt nicht mehr. Alles sieht irgendwie trüb und traurig aus.

Heißt das, dass wir automatisch unsere Stimmung auch zwei, drei Stufen weiter runterschrauben?

Das passiert zwar ziemlich häufig, muß aber nicht so sein. Denn wir haben immer noch die Wahl zu entscheiden, wie wir mit den Umwelteinflüssen umgehen, wie wir darauf reagieren wollen.

Wir können uns über den Nieselregen maßlos ärgern und mit unserer schlechte Laune auch noch unsere Mitmenschen anstecken.

Oder – wir könnten bewußt unseren Focus auf die positiven Dinge lenken. Vielleicht auf die Vorfreude auf den schönen Abend am Kamin? Oder auf die nächste Adventskerze, die wir anzünden können? Oder warum nicht einfach mal entdecken, wie sich die einzelnen Regentropfen auf der Haut ganz genau anfühlen?

Selbst wenn wir einmal richtig naß werden sollten, können wir doch meistens kurz danach unter einer heißen Dusche aufwärmen.

Ich lade Sie ein, mit mir zusammen bewusst Ausschau nach den Faszinationen gerade jetzt im November zu halten. Lassen Sie sich überraschen, was Sie alles entdecken können, wenn Sie nur wollen.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare

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