Wer ist ähnlich kreativ?
Stellt Euch bitte vor, Ihr fahrt mit dem Fahrrad durch die Gegend. Genießt die Fahrt, freut Euch über das schöne herbstliche Wetter. Als Ihr an ein paar Strommasten entlang radelt, fallen Euch einige Vögel auf, die ganz ruhig auf den Stromleitungen sitzen, etwa so:

Ich hoffe ich habe Euch neugierig gemacht. Denn Neugierde ist eine der wichtigsten Eigenschaften für Kreativität.
Wenn Ihr selbst einen möglichen Ansatz gefunden habt, erzähle ich Euch, was Jarbas Agnelli gemacht hat.
Nach dem Klick!
Wieviel Spaß war nötig, um diese Kettenreaktion möglich zu machen?
This Too Shall Pass – klar, auch das geht vorbei …
aber wieviel Spaß müssen alle Beteiligten gehabt haben, um diese Kettenreaktion überhaupt zu ermöglichen???
Dagegen ist der Domino-Day doch l a n g w e i l i g !!!
via: cherryflava
Womit jongliert Ihr so im täglichen Leben?
Auf diese Frage hat mich ein Beitrag von Jochen Mai gebracht. Viele meiner Teilnehmer haben in meinen Seminaren das Jonglieren gelernt. Nebenbei.

Als Auflockerung und als eine Metapher für das Lernen an sich.
Um so interessanter finde ich das Zitat des Coca-Cola Chefs Bryan Dyson:
“Imagine life as a game in which you are juggling some five balls in the air. You name them – Work, Family, Health, Friends and Spirit and you’re keeping all of these in the Air.
You will soon understand that work is a rubber ball. If you drop it, it will bounce back.
But the other four Balls – Family, Health, Friends and Spirit – are made of glass. If you drop one of these; they will be irrevocably scuffed, marked, nicked, damaged or even shattered. They will never be the same. You must understand that and strive for it.”
Wie sieht es bei Euch aus? Auf welche “Bälle” achtet Ihr besonders?
Ist es Arbeit oder Spiel?
Arbeitest Du gerade oder spielst Du?
Wer von Euch hat diese Frage noch nicht gehört? Wahrscheinlich in abgewandelter Form sogar schon während Eurer Schulzeit, als ihr bei Musik gelernt habt und vielleicht dabei sogar noch rumgetanzt seid.
Arbeit und Spiel – passt das überhaupt zusammen?
Nach meiner Einschätzung muss (!) das sogar zusammen gehören, wenn die Arbeit wirklich ausgezeichnet werden soll. Denn nur dann, wenn für Euch der Unterschied verschwindet, genau dann seid Ihr im Fluß, im Flow-Zustand.
Diese Erkenntnis hat bereits James A. Mitchener sehr gut auf den Punkt gebracht:
“The master in the art of living makes little distinction between his work and his play, his labor and his leisure, his mind and his body, his information and his recreation, his love and his religion. He hardly knows which is which. He simply pursues his vision of excellence at whatever he does, leaving others to decide whether he is working or playing. To him he’s always doing both.”
Hier meine Übersetzung:
“Der Meister in der Lebenskunst unterscheidet kaum zwischen seiner Arbeit und seinem Spiel, seiner Arbeitszeit und seiner Freizeit, seinem Geist und seinem Körper, seiner Information und seiner Erholung, seiner Liebe und seiner Religion. Er weiß kaum, was was ist. Er folgt einfach seiner Vision von Spitzenleistung was immer er auch tut und überlässt es anderen zu entscheiden ob er nun arbeitet oder spielt. Für ihn tut er immer beides.”
Noch besser könnte man meinen Ansatz von Job & Joy wohl nicht beschreiben!!!
PS: Dieses Zitat habe ich auf dem Blog von Chris Barrow gefunden, dem phantastischen Coach in England und zwar in seinem Audiopodcast “21st century balance”.
Der Nutzen von Fehlern
Diese Überschrift hat sich J.K. Rowling als Einstieg in ihre Abschlussrede an der Harvard University gegeben.
Ich gebe es zu, ich habe die Erfinderin von Harry Potter bisher kaum wahrgenommen, obwohl ich alle Harry Potter Romane gelesen habe. Das Video ist auf jeden Fall sehenswert. Sie versteht es, ihre Botschaften mit einem angenehmen etwas unterkühltem Humor rüberzubringen.
J.K. Rowling Speaks at Harvard Commencement from Harvard Magazine on Vimeo.
Mehr Job&Joy durch weniger Denken?
Der letzte Anstoß kam eben von Derek Sivers. Verkürze die Zeit zwischen Denken und Handeln! Leichter gesagt als getan, wenn immer wieder neue Denkanstöße auf einen einprasseln, bzw. man sogar aktiv nach immer neuen Impulsen sucht – sprich im world wide web surft …
In diesem Sinne bekenne ich mich schuldig. Ich habe in den letzten Monaten tatsächlich etwas viel gedacht und dabei die aufkommenden Handlungsimpulse immer wieder gut “überwinden” können. Ergebnis: Keine Blogbeiträge hier seit November.
Möchte doch mal sehen, wie und ob es auch anders geht. Hier also der erste “neue” Blogbeitrag, über die Zeit zwischen Denken und Handeln. Derek zitiert in dem o.g. Beitrag den Marathonläufer Dean Kanazes:
Irgendwann fangen wir an, Komfort mit Glück zu verwechseln.
Das Leben ist keine Reise zum Grab mit der Absicht, sicher in einem hübschen und gut erhaltenen Körper dort anzukommen, sondern schräg zu rutschen, gründlich aufgezehrt, total ausgedient, und laut zu verkünden: Wow! Was für eine Fahrt!
Derek hat in 2007 einiges in seinem Leben umgestellt und fasst die Erlebnisse in der Regel zusammen: “Tue das, was immer Dir in den Sinn kommt.” Und stellt aber auch selbst fest: “Am erstaunlichsten ist es zu erkennen, wie oft man an etwas denkt, ohne es je zu tun!”
Und er folgert daraus: “Es ist ein tolles Gefühl, wenn man fanatisch die Zeit zwischen dem Gedanken an etwas und der eigentlichen Handlung beseitigt.”
Also müsste ich der Überschrift noch den wichtigsten zweiten Teil hinzufügen:
Mehr Job&Joy erreicht man nicht durch weniger Denken, sondern durch mehr (und schnellerem) Handeln.
Storytelling – in aller Kürze
Storytelling, die Kunst interessante Geschichten zu erzählen ist im Moment eines der angesagten Themen. In Leadership Seminaren lernen Führungskräfte dann z.B. die Macht einer guten Geschichte kennen – und oft auch schätzen.
Wie lang muß aber eine gute Story sein? 2 Seiten, 1 Seite oder noch weniger?
Wie wäre es einmal mit maximal 140 Zeichen?
Denn genau das ist die Länge eines Tweets, jener Kurznachricht, die über Twitter verschickt werden kann. Und dank einem Beitrag von Matias Roskos bin ich heute auf viele gute Stories gestoßen, die alle eines gemeinsam haben – sie sind nicht länger als eben diese 140 Zeichen.
Neugierig?
Hier sind zwei Beispiele:
“War das wirklich ich?” fragte Gott, und der Kater hämmerte in seinem Kopf. “Allerdings” grinste der Teufel. “Es dauerte 6 Tage.” #tinytales
Er hatte den See überquert. Zu Fuss. Das musste sich doch vermarkten lassen. Er trommelte seine 12 besten Freunde zusammen. #tinytales
Wenn Ihr jeweils die neuesten echten Short-Stories automatisch bekommen wollt, dann folgt einfach Florian Meimberg auf Twitter. So wie ich es einschätze, dürfte Florian eine Menge Spaß am Verfassen dieser Tweets haben.
Wieder einmal ein gelungenes Beispiel für Job&Joy.
Muss ich jetzt auch Angst um Snoerres Pfoten haben?
Eigentlich wollte ich ja gleich loslaufen. Natürlich mit Snoerre, meiner Islandhündin.
Was aber, wenn sie verräterische Spuren hinterlässt.
Muss ich dann auch Angst um ihre Pfoten haben. Man weiß ja nie, wo der große, böse Wolf wieder zuschlägt . Immerhin haben sich seine (Un-)Taten jetzt schon bis in die Ukraine herumgesprochen.
Aber ob der das merkt???
Snoerre, pass lieber auf, wohin du trittst.
Aber, wahrscheinlich werden diese ganzen juristischen Spitzfindigkeiten bei dir nur eines hervorrufen …

ein müdes Gähnen
(C) Barbara Lammert
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