Wie steht es mit Ihrer Entschlossenheit?

David Maister gilt als einer der profiliertesten Berater und Experten wenn es um das Management professioneller Service-Firmen geht. Seine Webseite (http://davidmaister.com/) ist eine wahre Fundgrube inspirierende Ideen und fundierter Ratschläge. Die allermeisten Tipps gelten natürlich nicht nur für Anwaltsfirmen, Unternehmens- oder Steuerberater oder Mediziner, sondern ebenso für „klassische“ Unternehmen.

Einen sehr interessanten Beitrag fand ich in der letzten Woche innerhalb der Weblog- Artikel die David veröffentlicht. Hier eine kurze zusammengefasste Übersetzung.

  1. Mache es in Teams
    Es ist hart, die Disziplin und die Entschlossenheit allein aufzubringen. Seine Team- Kollegen nicht zu enttäuschen, kann hier einen großen Ansporn bilden. Die Größe des Teams ist dabei entscheidend. Fünf ist optimal, zehn weniger gut, fünfundzwanzig sehr schwierig und noch mehr ist ziemlich nutzlos, schon unter dem Aspekt des Zusammengehörigkeitsgefühl.

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  2. Veranschauliche Erfolge in einer visuellen Grafik
    Wenn Sie Gewicht verlieren wollen, hilft schon allein das einfache Mittel, den jeweiligen Gewichtsverlust zu notieren. Zu sehen, dass man auf dem richtigen Weg ist, ist allein schon eine große Motivation und sehr ermutigend. Diese Erfolge sich grafisch zu verdeutlichen hilft dabei, die Dinge in die richtige Perspektive zu rücken, für den Fall, dass man mal strauchelt.

    Sie sehen dann, dass es nur der eine schlechte Tag war, innerhalb eines insgesamt positiven Trends.

    Ein großer Teil, die Entschlossenheit zu erhalten, besteht allein da drin, wieder „auf das Pferd zu steigen, nachdem man herunter gefallen ist“.
    Sie werden immer wieder herunter fallen – das Einzige was zählt ist, ob Sie wieder aufsteigen oder aufgeben.

  3. Finde einen Coach, einen Cheerleader oder einen Chef-Kritiker
    Auch wenn diese Person kein Experte ist, schon allein die Tatsache jemandem Rechenschaft ablegen zu müssen, hilft enorm. Wie ich oft sage: „Schuldgefühlre verändern die meisten Menschen nicht, aber ein entsprechender Grad der Peinlichkeit tut es sehr wohl.

    Gestalten Sie Ihren Peinlichkeits-Mechanismus nicht zu stark, aber auch nicht zu schwach.

  4. Setze kleine, schrittweise Ziele und feiere die frühen Erfolge
    Setzen Sie sich kleine Ziele und vergessen Sie die gewaltige Komplexität der gesamten Aufgabe oder des vollständigen Projektes.

    Denken Sie daran, die frühen Erfolge ausgiebig zu feiern. („Super David. Du hast bereits zwei Pfund diese Woche verloren. Es gibt noch viel zu tun. Du bist auf dem richtigen Weg, Mann!“)

  5. ​Erfinde Spiele
    Wenn ich auf dem Laufband schwitze, wechsele ich zwischen dem Mitzählen meiner Schritte – zuerst von 1 nach oben, dann von 100 abwärts, dann sage ich mir das Alphabet auf, einmal vorwärts, dann rückwärts. 

    Es ist die Vielseitigkeit und Abwechslung der Möglichkeiten, die meine Gedanken von der momentanen Anstrengung ablenken.
  6. Nutze manchmal auch Deine Angst
    Ich hasse es zuzugeben: Aber während ich es das Zuckerbrot gegenüber der Peitsche stark bevorzuge (eher positive als negative Motivatoren), muß ich doch eingestehen, dass es manchmal auch hilft, mir meine Schrecken und Ängste klar zu machen.​ 

    Ich habe einen der Bildschirm-Schoner, die es bei Windows gibt, und die abwechselnd einen Teil meiner Fotos präsentieren. Und dann passierte etwas interessantes: Ich bekomme ein bischen (nur sehr wenig) Motivation durch ein Bild, auf dem ich gut aussehe. Aber das Bild, das mich zeigt, als ich noch dreißig Pfund schwerer war, das hilft mir sehr stark meine Entschlossenheit zu erhalten und zu pflegen.
    So will ich nie wieder aussehen!

Welches wäre das Äquivalent aus Ihrem beruflichen Umfeld,
was könnten Sie statt
des „fetten Fotos“
auf Ihren Kühlschrank oder auf Ihren Bildschirm bringen?

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geteilte Freude ist doppelte Freude

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Jörg Weisner

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