Mehr Lebensfreude für Sie und Ihre Kunden

Wann haben Sie das letzte Mal selbst in einem Wartezimmer gesessen?

Ich wette es ist sehr lange her, wenn Sie überhaupt warten mußten. Velleicht konnten Sie als Privat-Versicherter „privaten“ Termin ausmachen oder wurden zumindest bevorzugt behandelt.

Den allermeisten Ihrer Kunden ergeht es aber vollkommen anders. Stellen Sie sich bitte einmal vor, Sie würden als ganz normaler Kassenpatient in das Wartezimmer eines Allgemein-Mediziners kommen. Sagen wir gegen 08.30 Uhr. Sie haben starke Schmerzen im Hals, husten etwas und wollen einfach sicher gehen, dass es „nur“ eine dicke Erkältung ist.

Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wird das Wartezimmer schon gut gefüllt sein, wenn Sie ankommen. Vielleicht finden Sie noch nicht einmal einen Platz. Aber nehmen wir einfach an, es sind genug Stühle vorhanden, Sie können sich noch irgendwo dazwischenquetschen und greifen sich eine der angebotenen Zeitschriften – vielleicht den Stern, um sich die Wartezeit etwas zu vertreiben.

Auch wenn Sie die Unterhaltungen der anderen Patienten eigentlich gar nicht interessiert, so ganz können Sie Ihre Ohren doch nicht schließen. Mit einem Ohr hören Sie automatisch die Gespräche Ihrer Leidensgenossen mit. Die Nachbarin zu Ihrer Linken klagt gerade über starke Schmerzen im Brustbereich. Sie hat auch erhebliche Probleme beim Atmen, und beschreibt die Symptome in aller Ausführlichkeit, mit eindringlichen Worten.

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Während Sie versuchen, sich auf den ziemlich langweiligen Artikel aus dem Stern zu konzentrieren, schweifen Ihre Gedanken immer wieder ab. Wenn Sie genau überlegen und in sich hineinhören, haben Sie auch schon einmal ähnliche Symptome bei sich festgestellt, wie die Nachbarin sie gerade schildert.

Dann hören Sie den Mann in Ihrem Alter, der Ihnen gegenüber sitzt. Er erzählt von dem Herzinfarkt, den er im letzten Herbst gerade noch überlebt hat. Jetzt befindet er sich auf dem Weg der Besserung, sein Rauchen hat er aber noch nicht eingestellt. Und so richtig fit fühlt es sich immer noch nicht. Auch er stöhnt über die einen oder anderen Schmerzen.

Wie steht es mit Ihrem eigenen Herzen? Wann haben Sie Ihre letzte Untersuchung gemacht? Wie fit sind Sie selbst. Während Sie sich diese Gedanken durch den Kopf gehen lassen, fallen Ihnen natürlich die vielen kleinen Sünden ein, die wir alle immer wieder begehen. Das Joggen haben Sie vor drei bis vier Monaten wieder eingestellt. (Oder ist es nicht schon ein halbes Jahr her???) Außer die Kaffeetasse vom Tisch zum Mund zu führen, betreiben Sie eigentlich kein Kraftraining. Dass Sie etwas zum Ausgleich machen sollten, wissen Sie, aber die Umsetzung???

Je mehr Sie sich mit den vielen möglichen Gründen, aus denen Ihnen etwas weh tun könnte beschäftigen, je größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass Sie etwas finden.

Je mehr Sie danach forschen, was Ihnen alles fehlen könnte, je mehr Möglichkeiten fallen Ihnen ein – obwohl Sie eigentlich gar nicht zum Hypochonder neigen.

Was ist passiert?

Warum fallen Ihnen mit einem mal soviele negative Dinge ein, wo Sie doch heute morgen „nur“ wegen der Halsschmerzen hier sind? Warum hat sich Ihre Stimmung plötzlich zum Negativen verändert?

Worauf richtet sich Ihr Focus?

Mit dieser Matrix habe ich in vielen Seminaren das Problem verdeutlicht. Die horizontale Achse zeigt an, in welche Richtung wir unseren Blick richten. Sie macht deutlich, worauf wir uns fokussieren. Sind es die vielen möglichen Problem, die auf uns zukommen könnten, von denen anderen uns so gern berichten? Oder sind es unsere Ziele, unsere Träume und unsere Visionen, von denen wir unsere Focus leiten lassen?

Schon allein eine Veränderung unserer Blickrichtung kann uns neue Erkenntnisse bringen und ganz neue Gefühle auslösen. Dass die Chance, diese positiven Gefühle in positive Ergebnisse umzusetzen wesentlich größer ist, wenn es uns gut geht, als wenn wir schlecht drauf sind, versteht sich von selbst.

Der Blick allein genügt nicht,
entscheidend ist auch, was wir tun!

Bleiben wir passiv und warten einfach nur ab, bis die „Bombe“ platzt, dann werden sich viele unsere Sorgen bestätigen. Dann würden wir uns auf der vertikalen Achse im unteren Bereich wiederfinden.

Doch es geht auch anders. Wir können auch anfangen, aus unseren Fehlern zu lernen, anfangen aktiv zu werden, anfangen zu handeln. In diesem Fall würden wir uns auf der vertikalen Achse nach oben bewegen.

Wenn jetzt diese beiden Änderungen zusammen kommen. Wenn wir unseren Blick von den Problemen auf unsere Ziele, Wünsche und Visionen richten. Und wenn wir zusätzlich handeln, aus möglichen Fehlern lernen und aktiv an der Lösung und Gestaltung unseres Lebens teilnehmen – was meinen Sie, um wieviel größer die Wahrscheinlichkeit ist, dass diese positiven Wünsche auch in Erfüllung gehen.

Wann werden Sie Ihren Fokus verändern?
Was werden Sie tun, um Ihren Kunden zu helfen,
ihren eigenen Fokus zu verändern?

Der Blick allein genügt nicht, entscheidend ist auch, was wir tun

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geteilte Freude ist doppelte Freude

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Jörg Weisner

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